Salobrena

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©Dirk Oberschelp

 Salobrena eine traumhafte Stadt

Der unterhalb der sehenswerten maurischen Burg gelegene Ortskern ist noch typisch für das alte Andalusien. Die Altstadt zeichnet sich durch für Andalusien typische schmale Gassen und alte Fischerhäuser aus. Die moderne Neustadt unterhalb des Felsens beherbergt zahlreiche Kneipen und Restaurants und den schattigen Parque de la Fuente.

Salobreña war früher umgeben von weiten Zuckerrohrfeldern. Diese wurden und werden durch zahlreiche neue Hotels und Wohnkomplexe ersetzt, ein Golfplatz soll noch entstehen. In dem Dorf La Caleta, das in Salobreñas Nachbarschaft direkt am Meer liegt, befindet sich die letzte in Europa noch arbeitende Zuckerrohrfabrik. Die Fabrik Ron Montero in Motril stellte in Zusammenarbeit mit ihr den vor Ort bekannten Rum "Ron Palido" her. Mittlerweile arbeitet die Rum-Fabrik mit importierter Melasse und der Besitzer der Zuckerrohrfabrik hat auf Fischzucht umgesattelt und vor der Küste eine umstrittene Fischzuchtfarm in Betrieb genommen.

 

Die Festung, welche sich auf der Spitze des Felsen findet, diente zur Zeit der maurischen Herrschaft als Sommerresidenz des Granadischen Hofes. Nach der Machtübernahme der christlichen Herrscher wurde die Festung als Gefängnis für die im Zuge der Eroberung Granadas festgesetzten Mulas genutzt. Die Festung verlor im Laufe der Zeit ihre strategische Bedeutung. Die heutigen restaurierten Reste geben nur ein vages Bild der einstigen Anmut wider, einzig der Ausblick über das flache Küstenumland begrenzt von den steil aufsteigenden Hängen der Berge der Sierra Nevada rechtfertigt den Eintrittspreis.

 Blick_vom_Castell.jpg (70852 Byte) 

Eintrittskarte_Castell_in_Salobrena.jpg (23656 Byte)

Die Öffnungszeiten: Di - So 10.00 -14.00  und 16.30 -19.00 Uhr
und im Sommer         tgl.     09.45 -14.00 und 15.30 - 22.00 Uhr