Balearen: Landschaft zwischen Idylle und Massentourismus
Die Balearen (spanisch Las Islas Baleares) liegen im westlichen Mittelmeer
und bestehen hauptsächlich aus den Inseln Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera
sowie der kleinen Insel Cabrera. Im Norden befinden sich Mallorca, Menorca und
Cabrera, die unter dem Namen Gimnesias zusammengefasst werden. Zu den im
Südwesten gelegenen Pitiusas zählen Ibiza und Formentera. Die über 750000 Einwohner der Balearen verteilen sich auf eine Gesamtfläche von 5ÿ014
km2.
Landeshauptstadt der Provinz und autonomen Region Balearen ist Palma de
Mallorca, welche zugleich die Hauptstadt der größten Insel Mallorca ist. Die
Balearen sind ein beliebtes Reiseziel, auf denen jedoch neben dem größten
Wirtschaftsfaktor Tourismus auch die Landwirtschaft eine große Rolle spielt.
Die Geschichte der Inseln, die erstmals von Iberern besiedelt worden waren
(ca. 3.ÿJahrtausend v.ÿChr.),
ist durch verschiedene Kulturen geprägt. Man findet unter anderem Spuren von
Phöniziern, Karthagern und Römern. Die Mauren besetzten die Inseln 903. JaimeÿI.,
König von Aragón, eroberte die Inselgruppe mit Ausnahme von Menorca von 1229
bis 1235 zurück, Menorca fiel 1287 an Aragón, war dann in den folgenden
Jahrhunderten mehrmals von Briten besetzt. Im Jahr 1833 wurden die Balearen als
spanische Provinz anerkannt, ihre Autonomie erhielt die Inselgruppe 1983.